CME-Fragebogen 2

Endoprothesen und Sport

Michael Cassel, Pia Brecht, Klaus-Peter Günther, Frank Mayer

Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin (DZSM)

CME-Fragen zu einem Artikel im Februarheft 2017 (frei zugänglich im
Internet unter zeitschrift-sportmedizin.de):

Thema:

Endoprothesen und Sport


Fragen zu dem Artikel

Michael Cassel, Pia Brecht, Klaus-Peter Günther, Frank Mayer




Je eine Antwort ist richtig oder falsch. Kreuzen Sie die nach Ihrer Ansicht passende an.

 

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1. Welche Aussage zur sportlichen Aktivität nach endoprothetischem Ersatz trifft nicht zu?

a) die Belastungsitensität muss häufig reduziert werden
b) nur wenige Patienten sind nach Hüftgelenksersatz sportlich aktiv
c) die Beurteilung hängt vom betroffenen Gelenk ab
d) Walking und Aquaqymnastik werden vermehrt durchgeführt
e) Patienten haben Angst vor Schmerzen und Prothesenverschleiß

 

2. Welche Aussage trifft nicht zu?

Die Wiederaufnahme von Spielsportarten ist abhängig von:
a) einer klinisch stabilen, radiologisch gesicherten Verankerung der Prothese
b) einem funktionellen Gangbild
c) dem Alter des Patienten
d) einem angemessenen Bewegungsumfang des Gelenks
e) einer muskulo-ligamentären Gelenkstabilität

 

3. Welche Aussage zur Rehabilitation nach Endoprothesenimplantation trifft nicht zu?

a) in der frühen postoperativen Phase werden vorwiegend Alltagsaktivitäten geschult
b) der höchste Kraft- und Funktionsverslust tritt in der Zeit um die OP ein
c) es sollte bereits früh postoperativ mit Krafttraining begonnen werden
d) ein progressiv-gesteigertes, hochintensives Krafttraining ist zu empfehlen
e) Krafttraining sollte stets mit geringer Dosierung durchgeführt werden

 

4. Welche Empfehlung/en ist/sind in der Empfehlung zur sportlichen Aktivität richtig?

a) die Freigabe zu Sportarten mit erhöhtem Impact sollte erst 6 Monate postoperativ erfolgen
b) Dreh-, Stoß- und Scherbelastungen sind unproblematisch
c) Ausdauerbelastungen (Laufen/Skilanglauf) führen in Regel frühzeitig zum Implantatversagen
d) Spielsportarten kann man immer empfehlen
e) das betroffene Gelenk spielt in der Entscheidung keine Rolle

 

5. Welche Aussage zur sportlichen Aktivität nach Prothesenimplantation trifft nicht zu?

a) schlecht kontrollierbare Bewegungsabläufe sollten in der Frühphase unterlassen bleiben
b) sportartspezifische Vorerfahrung senkt das Risiko des Implantatversagens
c) Zweikampfsportarten werden nach Hüft- und Kniegelenksersatz nicht empfohlen
d) die Hüftgelenksbelastung beim Radfahren beträgt das 3,6fache des Körpergewichts
e) unerfahrene Skiläufer zeigen eine etwa 2,5fach höhere Gelenkbelastung als solche mit guter technischer Ausbildung

 

6. Was ist in der Patientenberatung zu sportlichen Aktivitäten nicht von vordergründiger Bedeutung?

a) Risiko der Implantatlockerung
b) körperliche Belastbarkeit des Patienten
c) sportliche Vorerfahrung des Patienten
d) das Geschlecht des Patienten
e) Vorwissen des Arztes zur sportartspezifischen Gelenkbelastung

 

7. Welche Aussage nach Prothesenimplantation ist falsch?

a) regelmäßige körperliche Aktivität ist sinnvoll
b) körperliche Aktivität verbessert in der Regel die knöcherne Prothesenintegration
c) die Beurteilung geeigneter Sportarten hängt von den verwendeten Materialien ab
d) low-Impact-Sport ist grundsätzlich zu empfehlen
e) Einzelfallentscheidungen sind selten notwendig

 

8. Die Wiederaufnahme von sportlicher Aktivität sollte frühestens wann nach Endoprothesen-Implantation erfolgen?

a) nach 3-6 Monaten
b) nach abgeschlossener Wundheilung
c) sportliche Belastung wird nicht empfohlen
d) nach 2 Wochen
e) nach 1 Jahr

 

9. Für welche Komplikation ist ein direkter Zusammenhang mit sportlicher Belastung unwahrscheinlich?

a) Implantatlockerung
b) Fremdkörperreaktion
c) Periprothetische Fraktur
d) Implantatbruch
e) Polyethylen-Abrieb

 

10. Welche Aussagen zur Häufigkeit der Endoprothesenimplantation in Deutschland ist falsch?

a) die Raten sind mit denen europäischer Nachbarländer vergleichbar
b) die Eingriffsraten sind seit einigen Jahren auf vergleichbarem Niveau
c) es werden zunehmend Patienten im mittleren Lebensalter versorgt
d) Schulter- und Sprunggelenksprothesen werden gleich häufig implantiert
e) es werden über 200000 Hüftendoprothesen jährlich durchgeführt