CME-Fragebogen 1

Sport- und Bewegungstherapie bei Gon- und Coxarthrose

CME-Fragen zu einem Artikel im Novemberheft 2016

CME Fragen Sport- und Bewegungstherapie bei Gon- und Coxarthrose
DZSM 11 2016_zur Veröffentlichung.doc

Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin (DZSM)

CME-Fragen zu einem Artikel im Novemberheft 2016 (frei zugänglich im
Internet unter zeitschrift-sportmedizin.de):

Thema: Sport- und Bewegungstherapie bei Gon- und Coxarthrose


Fragen zu dem Artikel

Krauß, Inga
Sport- und Bewegungstherapie bei Gon- und Coxarthrose


Je eine Antwort ist richtig. Kreuzen Sie die nach Ihrer Ansicht richtige an.

 

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1. Wie viel Prozent der Bevölkerung in Deutschland zwischen 50 und 59 weisen eine ärztlich diagnostizierte Arthrose vor?

a) etwa 5%
b) etwa 10%
c) etwa 20%
d) etwa 30%
e) etwa 40%

 

2. Welches der im Folgenden genannten Gelenke ist am häufigsten von Arthrose betroffen?

a) Schultergelenk
b) Kniegelenk
c) Hüftgelenk
d) Sprunggelenk
e) Ellenbogengelenk

 

3. Welche der folgenden Therapiemaßnahmen gehört zu den zentralen nicht-operativen Behandlungsmaßnahmen für alle Patienten mit Gon- und Coxarthrose („Core-Treatment“)?

a) Paracetamol
b) Physikalische Therapie
c) Opioide
d) Orthesen
e) Körperliches Training

 

4. Welche der folgenden Aussagen ist nach heutigem Stand der Wissenschaft nicht gesichert? Die landbasierte Sport- und Bewegungstherapie bei Gon- und Coxarthrose…

a) zeigt positive Effekte auf die allgemeine gesundheitsbezogene Lebensqualität 3-6 Monate nach der Intervention
b) zeigt positive Effekte auf die Schmerzreduktion direkt nach der Intervention
c) zeigt positive Effekte auf die Funktionsverbesserung 3-6 Monate nach der Intervention
d) zeigt positive Effekte auf die Funktionsverbesserung direkt nach der Intervention
e) zeigt positive Effekte auf die Schmerzreduktion 3-6 Monate nach der Intervention

 

5. In welcher Situation würden Sie im Patientengespräch von der Teilnahme an einer Gruppentherapie für Arthrosepatienten abraten?

a) Der Patient hat eine Schlittenprothese.
b) Der Patient ist 75 Jahre alt und war bisher noch nie sportlich aktiv.
c) Der Patient ist stark adipös.
d) Der Patient hat aufgrund einer kardiologischen Begleiterkrankung eine deutlich eingeschränkte Belastungsfähigkeit im Alltag.
e) Der Patient hat Angst, dass sich die Schmerzen durch die Therapie verstärken könnten.

 

6. Über welche mögliche Nebenwirkung der Trainingstherapie sollten Sie Ihren Patienten aufklären?

a) Bei der Sporttherapie sind keine nennenswerten Nebenwirkungen zu erwarten.
b) Die Sporttherapie führt häufig zu Stürzen und birgt deshalb ein erhöhtes Frakturrisiko.
c) Durch die Sporttherapie ist eine deutliche Gewichtsabnahme zu erwarten.
d) Die Sporttherapie geht häufig mit Erschöpfungszuständen einher.
e) Bei der Sporttherapie kann es insbesondere zu Beginn des Trainings zu einer moderaten Schmerzzunahme kommen.

 

7. Sie informieren Ihren Patienten mit Coxarthrose über die schmerzlindernde Wirkung der Sporttherapie und raten ihm, regelmäßig und gezielt körperlich aktiv zu werden. Er entgegnet, dass er die von seinem Physiotherapeuten aufgetragenen Übungen macht, aber keine Linderung erfahren hat. Wie könnten Sie sinnvoll reagieren um weitere Behandlungsempfehlungen einzuleiten?

a) Sie antworten: „Dann verschreibe ich ihnen ein Schmerzmedikament.“
b) Sie informieren sich zunächst beim Patienten über die Inhalte und die Häufigkeit der Übungen, um sich ein Bild darüber zu machen, ob die Übungen hinreichend dosiert waren.
c) Sie antworten: „Machen Sie damit mal weiter, die Wirkung der Sporttherapie setzt häufig erst nach mehreren Wochen bis hin zu Monaten ein.“
d) Sie können nicht zu viel Zeit in die Beratung zur Trainingstherapie investieren und wechseln deshalb das Thema.
e) Sie antworten: „Probieren Sie das nochmals mit der Physiotherapie, ich stelle Ihnen ein weiteres Rezept aus.“

 

8. Wie häufig sollte aufgrund der aktuellen Studienlage zur Sport- und Bewegungstherapie bei Arthrose mindestens trainiert werden?

a) 2-3 mal pro Woche.
b) 5 mal pro Woche
c) Täglich.
d) 4 mal pro Woche.
e) Einmal pro Woche.

 

9. Welche Form des Ausdauertrainings ist aufgrund der hierbei auftretenden erhöhten Gelenkbelastungen für die Therapie der manifesten Gon- und Coxarthrose nicht oder nur stark eingeschränkt empfehlenswert?

a) Radfahren
b) Schwimmen (Kraulbeinschlag)
c) Joggen
d) Walking
e) Aqua Jogging

 

10. Welche Therapieform bietet sich auf Grundlage der im Artikel dargestellten Evidenzlage zur Verbesserung der Gelenksteifheit an?

a) Walking als Form des Ausdauertrainings
b) Krafttraining am Gerät
c) Aqua Jogging
d) Tai Chi
e) Gleichgewichtstraining